Arbeiten bei THYSSEN SCHACHTBAU - Mitarbeiter erzählen...
"Verantwortung, Wandel und Weitblick – unsere Zukunft gestalten"
Wie hat Ihr beruflicher Weg Sie zu Ihrer heutigen Position in der Geschäftsführung geführt?
Ich habe nach meinem Bergbaustudium zunächst einige Jahre an meiner Universität gearbeitet. Im Jahr 2009 bin ich dann zu THYSSEN SCHACHTBAU gestoßen und habe dort sämtliche Stationen, angefangen vom Projektingenieur bis zur heutigen Funktion als Technischer Leiter, durchlaufen. Durch die dabei gesammelten Erfahrungen war ich auf die jeweils neue Aufgabe und dem erweiterten Verantwortungsbereich gut vorbereitet.
Was verstehen Sie unter guter Unternehmensführung – und wie setzen Sie diese im Arbeitsalltag um?
Gute Unternehmensführung bedeutet für mich, dass jeder die ihm zustehende Verantwortung übernimmt und gleichzeitig aber auch seinen Handlungsspielraum ausnutzen kann. Dazu gehört selbstverständlich das Vertrauen in Kollegen und Mitarbeiter und die Bereitschaft Aufgaben zu delegieren.
Auf welche beruflichen Erfolge oder Projekte Ihrer bisherigen Laufbahn sind Sie besonders stolz?
Besonders freue ich mich, dass es uns gemeinsam so gut gelungen ist, die Transformation bedingt durch das Ende des Deutschen Steinkohlebergbaus zu bewerkstelligen. Bis zum Jahr 2018 waren wir beispielsweise noch mit mehreren hundert Mitarbeitern auf verschiedenen Standorten der RAG Aktiengesellschaft fast ausschließlich in „horizontalen“ Projekten tätig. Also in der Streckenauffahrung, in Logistik- und Infrastruktur sowie der Gewinnung im Kohlenstreb. Jetzt sind wir zwar mit deutlich weniger Mitarbeitern und ausschließlich mit Schachtarbeiten bei der RAG tätig, kein Mitarbeiter ist aber ins „Bergfreie“ gefallen.
Was motiviert Sie persönlich in Ihrer täglichen Arbeit und im Umgang mit Verantwortung?
Mich motiviert das hohe Maß an persönlicher Freiheit zur Erfüllung meiner Aufgaben. Für mich gehört beides stets zusammen: Verantwortung zu haben und die Freiheit, diese aber auch wahrnehmen zu können. Wer gestaltet, muss auch die Werkzeuge dafür zur Verfügung haben.
Welche Entwicklungen oder Themen liegen Ihnen für die Zukunft des Unternehmens besonders am Herzen?
Mir liegt besonders am Herzen, den Weg der Diversifizierung weiter konsequent fortzuschreiben. Auch wenn wir den SCHACHTBAU im Namen tragen, ist es wichtig und richtig die Entwicklung der letzten Jahre fortzuführen. Die Bohrtechnik und Streckenauffahrung sind hier wesentliche Schwerpunkte. Beide Handlungsfelder haben neben dem Bergbau sowohl im Bereich der Infrastruktur (Stichwort Tunnelbau) als auch in der Energiewirtschaft (Stichwort Geothermie) großes Potential. Wir sin dort bereits seit mehreren Jahren erfolgreich und wollen dies gerne ausbauen. Dazu gehört neben motivierten und qualifizierten Mitarbeitern und die Bereitschaft zu investieren. Hier sehe ich uns gut aufgestellt.