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Endlagerbergwerk Konrad – Modernisierung der Schachtförderanlagen und Auffahrung angeschlossener schachtnaher Grubenräume
Ausführungsort
Impressionen
Projektbeschreibung
Das in den achtziger Jahren des vergangen Jahrhunderts stillgelegte Eisenerzbergwerk Konrad wird derzeit für die Anforderungen eines Endlagerbergwerkes für radioaktive Abfälle mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung vorbereitet. Wesentlicher Bestandteil der Umrüstung zum Endlager ist die Sanierung der beiden vorhandenen seigeren Grubenbaue Schacht Konrad 1 und Schacht Konrad 2 sowie die Erweiterung der angeschlossenen schachtnahen Grubenräume. Die zwei Arbeitsgemeinschaften Schächte Konrad ASK 1 und ASK 2, jeweils bestehend aus den Bergbauspezialgesellschaften THYSSEN SCHACHTBAU GMBH und Deilmann-Haniel GmbH, im Auftrag der Deutschen Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE) wollen den Auftrag bis ins Jahr 2020 abgeschlossen haben. Damit leisten sie einen entscheidenden Beitrag zu einer dauerhaft sicheren Endlagerung radioaktiver Abfallstoffe ab dem kommenden Jahrzehnt dieses Jahrtausends. Die ASK 1 erhielt im April 2009 den Auftrag, den einziehenden Schacht Konrad 1 als Förder- und Seilfahrtschacht zu modernisieren. Im März 2010 wurde die ASK 2 mit der Umrüstung des ausziehenden Schachtes Konrad 2 und der Auffahrung der angeschlossenen schachtnahen Grubenräume beauftragt. Wir berichteten bereits in den Thyssen Mining Reports 2010 und 2012/13.
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Dauer2009–2020
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LandDeutschland
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AuftraggeberDeutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)